Vanfest Tag 3 – Sonntag (Abreise)

Leider hat unsere Zeit auf der Insel und somit auch beim Vanfest ein Ende.

Wehmütig machen wir eine letzte Platzrunde, investieren die letzten Pfund in mehr oder weniger sinnvolle Gifts und machen uns dann gegen Mittag auf den Weg Richtung Malvern. Die Rückfahrt ist unspektakulär. Die Strassen sind selbst auf dem Ring um London frei. So laufen wir zwischen 16 und 17 Uhr Ortszeit auf demselben Parkplatz in Dover ein, wo auch unsere gemeinsame Tour auf der Insel begonnen hat. Leider haben die Geschäfte geschlossen (der letzte Sonntag war wohl ein verkaufsoffener Sonntag) und wir überbrücken die Wartezeit bis zum Fährtermin mit einer letzten Runde Fish & Chips. Dann rollen wir zum Fährterminal und checken ein.

Wie Perlen auf einer Kette reihen sich nach und nach die Passagiere für unsere Fähre in den Lanes auf. Dabei treffen wir dann auf eine weitere gemischte Gruppe, welche auf der Rückreise vom Vanfest ist. Man kommt ins Gespräch und beschliesst gemeinsam auf der französischen Seite einen Übernachtungsplatz zu suchen.

Da die Gruppe von Bullis inzwischen recht gross geworden ist, werden wir plötzlich von Keith Frankham angesprochen, ob wir vom Vanfest kommen. Wie sich herausstellt ist Keith selber langjähriger VW Bus Fahrer (T3, T4 und jetzt T5) und mit seiner Frau auf dem Weg in den Urlaub in Deutschland. Keith sagt er liebt Deutschland und organisiert Gruppentouren in Deutschland und England. Seine Ziele in Deutschland liegen überwiegend in der Eifel rund um den Nürburgring, den er bei seinen Deutschlandtouren auch mit einschliesst. Engländer buchen seine Dienste um ein rundum organisiertes “Reiseerlebnis Deutschland” zu geniessen. Egal ob mit dem Auto, dem Motorrad oder auf der Nordschleife: Keith ist der Mann für alle Fälle.

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Inzwischen ist die Fähre entladen und wir können an Bord fahren. Andy, Bert und ich sind die ersten, die im Bauch der Fähre verschwinden und stehen somit in der Pole Position für die Ausfahrt in Dünkirchen.

Nachdem die Busse im Bauch der Fähre platziert und abgeschlossen sind, treffen wir uns auf dem Raucherdeck um die Überfahrt draussen an der frischen Luft zu erleben.

Draussen sind zu dieser Stunde wenige Passagiere und so haben wir das Deck fast für uns alleine.

Etwa eine Viertelstunde nach dem Ablegen kommen Keith und seine Frau aufs Deck und in kürzester Zeit diskutieren wir mit dem Engländer und seiner Frau über Deutschland, England, Gott und die Welt. Endlich klären sich die letzten Rätsel (wie z.B. was ist auf Autobahnen mit “no hard shoulder” gemeint, oder wie blinkt man richtig im roundabout). Dabei entdecken wir viele Gemeinsamkeiten in Denkweise und Interessen. So war Bert schon in Keith’ Lieblingskneipe in seiner englischen Heimatstadt.

Gefangen in diesem netten Gespräch legen wir schon in Dünkirchen an, bevor wir gemerkt haben, wie schnell die 2 Stunden verflogen sind. Wir verabschieden uns von Keith, der uns noch Visitenkarten zusteckt und uns einlädt, im nächsten Jahr eine von ihm organisierte Englandtour zu buchen.

In Dünkirchen sammeln wir uns wie vereinbart auf dem Parkplatz am Terminal und beenden die Englandtour mit einem Restegrillen.

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Vanfest Tag 2 – Samstag

Die Nacht war kurz, aber der Drang die Duschen möglichst als einer der ersten zu nutzen ist grösser als die Müdigkeit. Dummerweise hatten den Gedanken auch andere…

Immerhin ist die Schlange noch nicht allzulang und die Reinigungskräfte kämpfen auch noch gegen die Folgen der Nacht an. Das Wasser verdient noch die Bezeichnung “heiss” und so fühlt man sich like broiled aber doch wach.

Nach dem Frühstück gehts mal wieder auf eine Platzrunde. Wir haben längst noch nicht alles gesehen und es treffen immer noch Besucher in Scharen ein.

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Vanfest Tag 1 – Freitag

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